Beratung und Coaching

So cheesy es klingt: Klettern ist ein Spiegel des Lebens. Je mehr und intensiver ich mich mit der Frage beschäftigt habe, wie ich – abgesehen mal davon, einfach stärker zu werden – besser klettern konnte, desto klarer wurde mir, dass ich es hier mit einer philosophischen Frage zu tun hatte. Die antike philosophische Frage nach dem guten Leben führt auch zu der Frage, wie man besser lebt. Eine ganz zentrale Antwort auf diese Frage besteht in der Annahme, dass wir im Leben besser werden, wenn wir tugendhafter werden: Indem wir uns bestimmte Charakterzüge – Arten zu denken, fühlen und handeln – aneignen, die uns zu einem guten Menschen machen.

Wenn wir einmal vom Inhalt dieser Tugenden absehen, ist die Kernidee der philosophischen Beratung bei Felskopf ganz ähnlich: Wir klettern besser, wenn und indem wir unsere Gewohnheiten ändern – sei es die Art und Weise, wie wir mit uns selbst ins Gespräch (bzw. ins Gericht) gehen, wie wir trainieren oder wie wir uns verhalten, wenn wir mit Herausforderungen konfrontiert sind. Das Klettern bietet uns die Möglichkeit, all die dafür notwendigen Fähigkeiten in einem zwar fordernden, aber sicheren und relativ belanglosen Kontext zu erlernen. Felskopf ist wie Erlebnispädagogik für Große – es ist zwar keine Therapie, aber es ist ein Angebot, das dir dabei helfen kann, deine Persönlichkeit mithilfe des Kletterns zu entwickeln und dadurch letzten Endes besser und selbstwirksamer zu leben.

Ob du es mit einem Übermaß an Angst, Leistungsdruck, der inneren Stimme der Kritik, mangelndem Selbstbewusstsein und gehemmtem Selbstausdruck oder einem übermäßigen Empfingen von Gefühlen wie Scham, Wut und Frustration zu tun hast – an all diesen Dingen kann man arbeiten. Mein Angebot ist, dass wir es zusammen bei Felskopf tun.